
Zahnerhaltung
Parodontitis-Behandlung
Effektive Parodontitis-Behandlung für gesundes Zahnfleisch.
Parodontitis-Therapie in München bei Palais-Dental schützt Ihre Zähne langfristig vor dem Verlust durch entzündungsbedingten Knochenabbau. Zahnärztin Cristina Gattermann setzt auf eine systematische Behandlung, die von gründlicher Diagnostik mit Taschenmessung über professionelles Scaling und Root Planing bis zur unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) reicht. Moderne Verfahren wie die subgingivale Reinigung und der gezielte Einsatz von PerioChip-Einlagen ermöglichen eine effektive Keimreduktion auch in tiefen Zahnfleischtaschen. In unserer Praxis an der Maximilianstraße beraten wir Sie mehrsprachig ausführlich über Zusammenhänge zwischen Parodontitis und systemischen Erkrankungen wie Herzerkrankungen und Diabetes.
Diagnose und Taschenmessung: der erste Schritt gegen Parodontitis
Jede erfolgreiche Parodontitis-Therapie beginnt mit einer präzisen Diagnostik. Bei Palais-Dental messen wir mit einer kalibrierten Parodontalsonde die Tiefe jeder einzelnen Zahnfleischtasche und erstellen einen individuellen Parodontalstatus. Ergänzt wird die Untersuchung durch digitale Röntgenaufnahmen, die den Zustand des Kieferknochens sichtbar machen. Blutung beim Sondieren, Zahnlockerung und Attachmentverlust werden systematisch dokumentiert, damit Frau Gattermann einen massgeschneiderten Behandlungsplan für Ihre individuelle Situation erstellen kann. Früh erkannt lässt sich Parodontitis deutlich wirksamer behandeln.
Scaling, Root Planing und subgingivale Reinigung
Im Zentrum der Parodontitis-Behandlung steht die gründliche Entfernung bakterieller Beläge ober- und unterhalb des Zahnfleischsaums. Beim Scaling werden harte Konkremente von der Wurzeloberfläche entfernt, während das Root Planing die Zahnwurzel glättet und so die Wiederanheftung des Zahnfleisches fördert. Die subgingivale Reinigung erfolgt bei Palais-Dental schonend unter Lokalanästhesie und kann bei Bedarf durch den gezielten Einsatz von PerioChip -- einer Chlorhexidin-Einlage in tiefe Taschen -- ergänzt werden. Diese Kombination sorgt für eine maximale Keimreduktion und schafft die Voraussetzung für eine stabile Ausheilung.
Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) und Nachsorge
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die nach der aktiven Behandlungsphase eine konsequente Nachsorge erfordert. Die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) bei Palais-Dental umfasst regelmäßige Kontrolltermine im Abstand von drei bis sechs Monaten, bei denen Taschentiefen erneut gemessen, Beläge professionell entfernt und Mundhygiene-Techniken aufgefrischt werden. Studien belegen, dass konsequente UPT das Risiko für erneuten Knochenabbau deutlich senkt und somit den langfristigen Zahnerhalt sichert.
Parodontitis und Allgemeingesundheit: Herz, Diabetes und mehr
Wissenschaftliche Studien zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Parodontitis und systemischen Erkrankungen. Parodontale Bakterien können über die Blutbahn in den Körper gelangen und Entzündungsprozesse verstärken, die das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und schlecht eingestellten Diabetes erhöhen. Umgekehrt begünstigt ein schlecht kontrollierter Diabetes die Entstehung von Parodontitis. Bei Palais-Dental betrachten wir Ihre Mundgesundheit deshalb stets im Kontext Ihrer Allgemeingesundheit und stimmen die Therapie bei Bedarf interdisziplinär mit Ihrem Hausarzt ab.
Ihre Vorteile – Parodontitis-Behandlung bei Palais-Dental
- Frühzeitige Erkennung durch systematische Taschenmessung und digitale Diagnostik
- Schonendes Scaling und Root Planing unter Lokalanästhesie
- Gezielte Keimreduktion mit PerioChip in tiefen Zahnfleischtaschen
- Langfristiger Zahnerhalt durch strukturierte UPT-Nachsorge
- Mehrsprachige Beratung für internationale Patienten
- Interdisziplinäre Betreuung bei Zusammenhang mit Diabetes oder Herzerkrankungen
- Kooperation mit Dr. Dr. Gath für chirurgische Parodontaleingriffe
Ablauf der Behandlung – Schritt für Schritt
Befunderhebung und Parodontalstatus
Umfassende Untersuchung mit Taschenmessung an sechs Stellen pro Zahn, Blutungsindex, Röntgendiagnostik und Dokumentation des Attachment-Levels.
Vorbehandlung und Hygienephase
Professionelle Zahnreinigung, Entfernung supragingivaler Beläge und individuelle Mundhygiene-Instruktion als Grundlage für die eigentliche Therapie.
Subgingivales Scaling und Root Planing
Gründliche Reinigung der Wurzeloberflächen unter Lokalanästhesie, Glättung der Wurzeln und bei Bedarf Einlage von PerioChip in Resttaschen.
Reevaluation nach 8 bis 12 Wochen
Erneute Taschenmessung zur Beurteilung des Behandlungserfolgs. Bei Resttaschen über 5 mm wird über ergänzende chirurgische Maßnahmen entschieden.
Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)
Regelmäßige Nachsorge alle drei bis sechs Monate mit professioneller Reinigung, Taschenkontrolle und Remotivation zur häuslichen Mundhygiene.
Häufige Fragen zu Parodontitis-Behandlung
Welche Symptome deuten auf eine Parodontitis hin?
Typische Anzeichen sind Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischrückgang, anhaltender Mundgeruch und lockere Zähne. Viele Patienten bemerken die Erkrankung erst spät, da sie anfangs schmerzfrei verläuft. Regelmäßige Kontrolltermine bei Palais-Dental helfen, Parodontitis frühzeitig zu erkennen.
Was sind die Ursachen einer Parodontitis?
Hauptursache sind bakterielle Beläge (Plaque), die sich am Zahnfleischrand ansammeln und eine Entzündungsreaktion auslösen. Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, genetische Veranlagung, Stress und mangelnde Mundhygiene beschleunigen den Krankheitsverlauf. Auch hormonelle Veränderungen während der Schwangerschaft können das Risiko erhöhen.
Ist Parodontitis heilbar?
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die sich mit konsequenter Therapie sehr gut kontrollieren lässt. Der bereits eingetretene Knochenabbau ist in den meisten Fällen nicht reversibel, aber die Entzündung kann gestoppt und weiterer Knochenverlust verhindert werden. Entscheidend ist die regelmäßige Teilnahme an der UPT-Nachsorge.
Ist die Parodontitis-Behandlung schmerzhaft?
Das Scaling und Root Planing wird bei Palais-Dental unter örtlicher Betäubung durchgeführt, sodass Sie während der Behandlung keine Schmerzen verspüren. In den Tagen danach kann das Zahnfleisch leicht empfindlich sein, was sich erfahrungsgemäß schnell bessert. Frau Gattermann bespricht im Vorfeld alle Optionen zur Schmerzminimierung.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Parodontitis-Behandlung?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten der systematischen Parodontitis-Therapie einschließlich der UPT-Nachsorge, sofern ein Antrag vor Behandlungsbeginn genehmigt wird. Bestimmte Zusatzleistungen wie PerioChip-Einlagen oder mikrobiologische Tests sind Privatleistungen. Wir erstellen Ihnen vorab einen transparenten Kostenplan.
Wie kann ich Parodontitis vorbeugen?
Die beste Vorbeugung ist eine gründliche täglich Mundhygiene mit Zahnbürste, Zahnseide oder Interdentalbürsten sowie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen bei Palais-Dental. Der Verzicht auf Rauchen und eine ausgewogene Ernährung senken das Risiko zusätzlich. Mindestens zweimal jährlich sollte eine Kontrolluntersuchung stattfinden.
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